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9. Berliner Freiwilligentag am 12.09.2009

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86 Aktionen luden beim 9. Berliner Freiwilligentag am 12. September 2009 zu kurzzeitigen Aktivitäten ein, um so die vielfältigen Möglichkeiten freiwilligen Engagements in den Kiezen und Quartieren der Hauptstadt zu zeigen. Das Spektrum der Angebote war in diesem Jahr besonders groß. Die Möglichkeiten, aktiv zu werden, reichten von Erzählsalons, Bewerbungscheck, Theater spielen oder Gruppenbegleitung bei Sportfesten über traditionelle Putzaktionen bis zur Information von Fußgängern zur Straßenverkehrssicherheit an häufigen Unfallstellen.

Ob jung oder alt, ob allein oder mit Freunden, Nachbarn, Familie und Arbeitskollegen - beim Berliner Freiwilligentag entdeckten diesmal 4.000 Teilnehmer, was jeder aktiv tun kann und wo Hilfe in der Gesellschaft nötig ist. Der Berliner Freiwilligentag setzte auch diesmal vielfältige Impulse für ein Engagement in Nachbarschaft, Stadt und Region und bot Einblicke in die Potenziale und starken Seiten der sozialen Welt. Ziel war und ist es auch weiterhin, Gelegenheiten des Miteinanders zu schaffen und so beizutragen, den sozialen Zusammenhalt zu bewahren.

92 Organisationen entwickelten eine oder mehrere Mit-Mach-Aktionen.

„Wir sind dabei, weil …“ - Zitate von teilnehmenden Projektpartnern, eine Auswahl

Bild Plakat 9.BFT

Dietrich Schippel vom Verein für Integrative Therapeutische Angebote, VITA e.V. Berlin, Neukölln, Charlottenburg, Treptow-Köpenick:

„Wir wollen an die guten Erfahrungen der vergangenen Jahre anknüpfen. Der ein oder andere Teilnehmer fand Gefallen am freiwilligen Engagement und blieb uns erhalten. Zudem ist es für uns selbstverständlich, das bürgerschaftliche Engagement zu stärken.“

VITA e.V. bot beim 9. Berliner Freiwilligentag fünf Mit-Mach-Aktionen an. Z. B. konnte ein Hochbeet gebaut und bepflanzt, die Dekoration für ein Hoffest angebracht oder Marmelade gekocht werden.

Karin Lehmann vom COMES e.V., Hohenschönhausen:

„Wir, die Freiwilligen des Vereins, die Klienten und die teilnehmenden Interessenten sind ein Teil von Berlin und verbringen den Berliner Freiwilligentag frei nach dem Motto der Berliner Kampagne - be open, be free, be berlin. Zudem sind wir dabei, weil wir auch am Gemeinwesen des Stadtteils Lichtenberg teilnehmen, um andere Träger und Vereine in vernetzenden Aktionen kennen zu lernen. Das Erleben von Integration und der Spaß an der Gemeinschaft von Behinderten und Nichtbehinderten ist vorrangig. An diesem Tag gibt es keine Unterschiede und viele Bekanntschaften gehen über in den Alltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“

Dies ist die Motivation schon seit dem 3. Berliner Freiwilligentag. Unter dem Motto „Kommt ihr Leute - Sport macht Freude“ luden COMES e.V. und SC Berlin e.V. Abt. Leichtathletik zum Integrativen Sportfest ins Sportforum Hohenschönhausen ein. Freiwillige begleiteten die Teilnehmer zu den einzelnen Stationen verschiedener Disziplinen.

Hans-Jürgen Redlich vom KREATIVHAUS e. V., Mitte:

Bild Kreativhaus„Wir sind beim Berliner Freiwilligentag dabei, weil bei uns in der Redaktion SpreeBlitz etliche Freiwillige tätig sind und wir unsere Redaktionsarbeit für andere darstellen wollen. Er bietet die organisierte Möglichkeit, Freiwilligenarbeit kennen zu lernen. Die Idee des Tages finden wir ausgezeichnet. Sie hat uns überzeugt, weil die Bedeutung des Freiwillen-Engagements öffentlich hervorgehoben wird.“

Freiwillige diskutierten im KREATIVHAUS die Ideen für die Titelgeschichte der Herbstausgabe des „SpreeBlitz“, der neuen Stadtteilzeitung für Berlins historische Mitte. Zudem wurden Pinsel und Farben ausgepackt und in der hauseigenen Werkstatt Großspiele aus Holz für Jung und Alt gestaltet.

Sabine Pohl vom Evangelischen Johannesstift, Spandau:

„Wir machen zum neunten Mal beim Berliner Freiwilligentag mit, um die Idee, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und zu unterstützen. Es ist wunderbar, wenn Menschen füreinander aktiv werden. Die Idee des Tages bringt Menschen miteinander in Kontakt und zeigt andere Lebensräume und -situationen. Dieser Tag gibt die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern und vielleicht auch langfristige Partnerschaften entstehen zu lassen. Zudem haben die Berlinerinnen und Berliner dadurch auch die Chance, die Menschen und die Arbeit in den einzelnen Bereichen des Evangelischen Johannesstiftes kennen zu lernen."

Streichen, Holzfliesen legen, pflanzen, Gartenmöbel einölen und viele Aktivitäten mehr bot das Evangelische Johannesstift diesmal für freiwillig Interessierte.

Anne Brüning, STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick:

„Die Idee des Berliner Freiwilligentages möchten wir weiter tragen, weil er die Möglichkeit bietet, sich an einem Tag gemeinsam mit anderen Menschen aktiv für eine gute Sache einzusetzen, sich gleichzeitig auszuprobieren und eine neues Wirkungsfeld kennen zu lernen - sozusagen ein Engagement auf Probe! Ich freue mich, dass so viele Menschen sich jedes Jahr bereit erklären, mitzumachen und etwas zu bewegen und hoffe, dass auch dieses Jahr wieder zahlreiche Helfer/-innen motiviert werden können. Wir, die STERNENFISCHER, freuen uns schon sehr auf den 9. Berliner Freiwilligentag und alle Engagierten, die wir bei unserer Blumenbindeaktion auf dem Schlossplatz begrüßen dürfen!“

Bunte Blumengrüße wurde gebunden, die anschließend an Bewohner/-innen in Seniorenheimen verschenkt wurden. Neben der eigenen Aktion hatte das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick viele Organisationen im Bezirk motiviert, beim Berliner Freiwilligentag mitzuwirken.