Die Berliner Freiwilligentag wird veranstaltet vom

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10. BFT am 18.9.2010

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sei freiwillig, sei aktiv, sei berlin war das gemeinsame Motto von der Hauptstadtkampagne be Berlin und dem 10. Berliner Freiwilligentag, das von den 90 teilnehmenden Organisationen kreativ umgesetzt wurde. 2010 konnten sich freiwillig Interessierte bei 81 Mit-Mach-Aktionen betätigen und Freude schenken. „Jeder konnte entsprechend seiner Vorlieben und Fähigkeiten für wenige Stunden aktiv werden und schon nach kurzer Zeit die Erfolge seines Wirkens sehen“, sagte Initiatorin Carola Schaaf-Derichs, Geschäftsführerin der Landesfreiwilligenagentur Berlin „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“. Zum zehnten Mal bot die „Schnupperaktion für freiwilliges Engagement“ Einblicke in die sozialen Welten Berlins. Bei Sonnenschein aber eisigem Winde und vielen anderen engagierter Veranstaltungen in der Stadt nahmen rund 2.500 Teilnehmer das Angebot an, denn „einmal im Jahr mögen sich auch jene für ihre Stadt engagieren, deren Familien- und Arbeitsrhythmus keinen Raum für ein ständiges Engagement lässt“, sagte Frau Schaaf-Derichs.

Mit leisen Tönen und nachdenklichen Geschichten wurde der 10. Berliner Freiwilligentag symbolisch im Kurt-Exner-Haus in Neukölln eröffnet. Zum Thema „Der letzte Neubeginn“ ließen Senioren Jung und Alt aus der Nachbarschaft an ihren Gefühlen und Gedanken über ihren Umzug ins Seniorenheim teilhaben, bevor bei weiteren Mit-Mach-Aktionen in der Gropiusstadt kraftvoll angepackt wurde. Für den sauberen Anblick im Kiez wurden in allen Berliner Bezirken unter anderem Baumscheiben bepflanzt, Plätze gekehrt, Beete angelegt. Für das hilfreiche Miteinander wurde gemeinsam gekocht, gewandert, getöpfert und gesungen. Die Vielfalt der Aktivitäten zeigte die Breite der ehrenamtlichen Möglichkeiten. Allein in Treptow-Köpenick luden dank der lokalen Freiwilligenagentur Sternenfischer und deren Partner 30 Mit-Mach-Aktionen vom Blumen binden bis zum Marmelade kochen ein. Vor den Toren der Hauptstadt wurden im Naturpark Barnim mit der Naturwacht wertvolle Lebensräume bewahrt, Hecken gepflegt und neue Wege gestaltet.

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Initiiert von der Landesfreiwilligenagentur Berlin nach dem New Yorker Vorbild des „Day of Caring“ entwickelte sich in der Hauptstadt eine Erfolgsgeschichte. Zum breiten gesellschaftlichen Bündnis der Unterstützer gehören die

  • Berlinerinnen und Berliner, die den bunten Strauß der geselligen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements einmalig und kurzzeitig an einem Tag ausprobieren,
  • Organisationen, die Mit-Mach-Aktionen entwickelten und so einen Blick hinter die Kulissen gewähren sowie allen Aktiven das Gefühl vermitteln, in ein paar Stunden viel zu bewegen.
  • Unternehmen und Senatsverwaltungen, die mit Ideen und Spenden die breite Palette des freiwilligen Wirkens unterstützen oder deren Mitarbeiter sich gemeinsam für einen guten Zweck engagieren.